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Die Schüßler-Therapie gilt als Substitutionsheilweise. Dabei werden Mineralstoffe eingesetzt, die bekanntermaßen im Stoffwechsel der Zelle bestimmte Aufgaben erfüllen.

Wirkungsweise

Die Theorie besagt, dass Krankheit dann entsteht, wenn diese Mineralstoffe in so geringer Menge in der Zelle vorliegen, dass die Zelle ihre Funktionen nicht mehr in ausreichendem Maß erfüllen kann. Dabei kommt das Gesetz des Minimums zum Tragen: das Mineral, dessen Mangel am größten ist, limitiert die Stoffwechselaktivität in der Zelle.
Mängel können durch unterschiedliche Ursachen entstehen. Neben der Ernährung und den Umweltbelastungen spielt auch die charakterlich-emotionale Verfassung eine Rolle. In der Schüßler-Therapie wird somit ein Aufbau von innen her angestrebt. Der Organismus soll durch die Zufuhr der Mineralstoffe gestärkt werden um mit den gesundheitlichen Belastungen wieder zurecht zu kommen.

Schüßler-Salze werden in den Verdünnungen D6 oder D12 angeboten, entsprechend der Konzentration des jeweiligen Salzes in der Körperzelle. Die Schüßler-Salze werden nicht, wie in der Homöopathie, nach den Symptomen, sondern nach der Ursache gewählt. So können gleiche Symptome unterschiedliche Schüßler-Salze verlangen. Im Verlauf einer Therapie mit Schüßler-Salzen kann eine Anpassung an den momentan größten Bedarf der Zelle nötig werden.

In meiner Praxis arbeite ich sowohl mit den 12 Grundmitteln und als auch mit den 15 Erweiterungsmitteln. Die Schüssler-Therapie läßt sich gut mit der orthomolekularen Medizin kombinieren. Es gibt natürlich Krankheiten, die nicht durch einen Mangel an Mineralstoffen entstehen, diese können auch nicht mit der Schüßler-Therapie beeinflusst werden.